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Photos of Zellerndorf, Niederösterreich

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Zellerndorf. Fleischhacker-Marterl, 1679 - Barock
Zellerndorf. Fleischhacker-Marterl, 1679 - Barock
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2019-08-29 08:54:29
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'38"N - 15°57'8"O
  • Wenn man durch Zellerndorf auf der Pulkautaler Strasse (B45) stadtauswärts fährt steht an der Abzweigung zur bekannten Kellerstrasse "Maulavern" dieser Bildstock aus Sandstein, ein Pestkreuz. Es hat einen quadratischen Querschnitt und steht auf einem soliden Betonsockel. Auf ihm ein stark gefaster Schaft mit einem etwas höheren Kapitell. Auf der Vorderseite des Kapitells das Symbol früher Fleischerinnungen - eine "Braxe". In ihr das Monogramm: TWII. Darüber eine schwach lesbare Textgravur eine Namens und ein Stiftungsjahr: das Pestjahr 1679. Auf dem Kapitell eine mehrstufige, gekehlte barocke Kragenplatte mit einem schlanken, hohen quaderförmigen Volltabernakel. Er hat an allen vier Seiten bogige Flachnischen mit Zwickel an den oberen Ecken. Auf der Vorderseite der Nische ist die Gravur des Hl.Rochus klar zu erkennen, links und rechts in den Nischen der Hl. Sebastian und die Hl.Rosalia - alle Relieffiguren sind die wichtigsten Pestheiligen. Am Tabernakel eine gekehlte Dachplatte mit einem grossen Steinkreuz mit Ankerenden darauf. Im Kreuz die Gravur des griechischen Christusmonogrammes: IHS. Darunter das Herz-Jesu-Symbol. Das Marterl ist von einem Fleischer des Ortes als Dank für die Erlöschung der Pest errichtet worden. Direkt am Kreuz vorbei, Richtung Dietmannsdorf, beginnt die Kellergasse von Zellerndorf: Maulavern. Das Kreuz ist fast 340 Jahre alt. Standort: GPS 48.694100 - 15.952528 Denkmalschutz-OID 1506 nach § 2a
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Zellerndorf. Hl. Johannes Nepomuk, 1760 - Rokoko
Zellerndorf. Hl. Johannes Nepomuk, 1760 - Rokoko
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2020-09-04 17:28:35
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'55"N - 15°57'29"O
  • Prachtvolle Darstellung des Hl. Nepomuk aus dem Rokoko. Der Hl. Nepomuk wurde 1345 in Pomuk bei Pilsen geboren. Er war bis zu seinem Tode Generalvikar von Prag und Beichtvater der Königin Johanna von Bayern. Der alkoholkranke böhmische König Wenzel IV., genannt der Faule, war Sohn von Kaiser Karl IV.. Wenzel wollte Nepomuk durch Folter zwingen das Beichtgeheimnis der Königin preis zu geben, was er verweigerte. Nach der Folter wurde der sterbende Priester auf Geheiss des Königs von der Karlsbrücke in Prag in die Moldau geworfen - wo er ertrank. Er ist heute in einem Hochgrab im Veitsdom bestattet. Er war während der Monarchie der Schutzpatron der Monarchie und heute noch von Böhmen wo er den Hl.Wenzel als Schutzpatron verdrängte. Die Statue zeigt seine kirchlichen Attribute: bekleidet ist er mit einem langen Talar, darüber ein Chorhemd (Rochett), über seine Schultern eine Mozetta, ein halblanges Cape aus Hermelin. Der trägt am Haupt ein Birett, eine schirmlose Kappe des Klerus, das Kreuz in der Hand und links unten einen Engel in Schweigeposition. Die 5 Sterne in seinem Sternenkranz wird als TACUI - "ich schwieg" gedeutet. Im Sockel ein Relief mit Nepomuk wie er der Königin die Beichte abnimmt. Er gilt als Brückenheiliger und Patron der Müller und der Schiffer. Die Statue steht zwischen dem Ort und der etwas abseits liegenden Pfarrkirche. Standort: GPS 48.699211 - 15 957748 Denkmalschutz OID 1496 nach § 2a
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Hotel Zellerndorf
Zellerndorf. Blechschnittherrgott, um 1860
Zellerndorf. Blechschnittherrgott, um 1860
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2021-03-06 10:12:50
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'42"N - 15°56'52"O
  • Am westlichen Ortsende der 1140-Seelen-Marktgemeinde Zellerndorf (HL) steht an der alten Kreuzung der Pulkautal Strasse und Güterwegen dieses etwa 3m hohe Eichenkreuz. Es ruht in 236m SH im Ried "Hochfeld" auf einem kurzen Betonfundament an dem das endgenutete Kreuz mittels Eisenklammern befestigt ist. Zentral ein ausdrucksstarker polychromer Blechschnittherrgott mit Dornenkrone, Strahlengloriole und Lendentuch. Über dem Gekreuzigten eine Blechfahne mit den Initialien INRI. Der Standort des Kreuzes lässt sich in alten Katastern bis 1860 zurückverfolgen. Es wurde zur Ehre Gottes errichtet. Standort: GPS 48.694968 - 15.947969 kein Denkmalschutz
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Zellerndorf. Pieta, 1714 - Barock
Zellerndorf. Pieta, 1714 - Barock
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2020-06-03 07:43:11
  • Geographical coordinates of the taken: 48°42'11"N - 15°56'56"O
  • Weit ausserhalb der Marktgemeinde Zellerndorf steht in den Weinbergen der Kellergasse, an der L 1056 nach Pillersdorf, diese etwa 4,5m hohe Figurensäule aus Sandstein. Sie wird örtlich "Geisler-Kreuz" genannt. Sie ruht in 268m SH am Wartberg im Ried "Altenburgen", gegenüber den alten Granitsteinbrüchen des Ortes, auf einem mächtigen neu errichteten Grundfundament. Auf diesen ein rechteckiger Sockelstein der nach obenhin mehrfach getreppt ist. Am Sockel ein quaderförmiges Postament das an der Vorderseite in einer rechteckigen genuteten Kartusche eine Stifterinschrift zeigt: "1714 HAT DISES CREIZ AVFSETZEN LASEN MAGTALENA SCHWARZMANIN". An der linken Seite eine tiefere Rundbogennische mit eingezogenen Ecken. Oberhalb in ihr ist ein schönes Halbrelief des Apostel Philippus mit einem Kreuzstab zu sehen. In der rechten Rundbogennische ein Halbrelief des Apostel Jakobus, Patron der Wallfahrer, mit Wanderstab und Jakobsmuscheln. Beide Aposteln sind die Kirchenpatrone der Kirche von Zellerndorf. In der rückwärtigen Nische ein Halbrelief der liegenden Hl.Rosalia in ihrer Grotte, einer Pestheiligen. Am Postament eine hohe überkragende Deckplatte die unterhalb mehrfach getreppt und gekehlt ist. Auf der Deckplatte ein Säulensockel auf dem eine einfache toskanische Säule sich befindet. Sie hat unterhalb einen Basalring und oberhalb einen leicht getreppten Halsring. Auf der Säule ein quadratischer nach untenhin mehrfach getreppter Figurensockel auf dem die Figurengruppe einer Pieta nach der Kreuzabnahme sich befindet. Sie zeigt die trauernde Hl.Maria die zum Himmel blickt und auf ihren Knien ihren toten Sohn Jesus Christus liebevoll hält. Die Statue wurde 2018 komplett von der Gemeinde restauriert. Die Mariensäule wurde zu ihrer Errichtungszeit 1714 an einer Kreuzung errichtet die nach Pillersdorf und Schrattenthal führte die es heute nicht mehr gibt. Sie wurde im Andenken an die 124 Pesttoten von Zellerndorf (Pestperiode 1712/1713) von Magdalena Schwarzman 1714 gestiftet und aufgerichtet. Die sehenswerte Säule ist im Sommer von vorne schlecht zu fotografieren da sie in einer dichten schattigen Baumallee steht. Ursprünglich hatte die Figurengruppe einen schön verzierten Baldachin mit einem Doppelkreuz oberhalb und Spiralverzierungen - ähnlich wie die andere Pieta in Zellerndorf aus 1712 (voriges Bild im Album) - siehe kleines Bild rechts unten. Auch die Säule unterhalb war etwa kürzer und stand auf einem breiteren Postament an dessen Vorderseite war eine breite viereckige Kartusche mit eingezogeenen Ecken zu sehen. In dieser Kartusche war ein Relief der liegenden Hl.Rosalia einer Pestheiligen. Das bedeutet, dass die Säule und das Postament komplett erneuert wurde, ebenso die Reliefs darin. (N) Standort: GPS 48.704784 - 15.947758 Denkmalschutz OID 1494 nach § 2a
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Deinzendorf. Maria Immaculata, 1745 - Rokoko
Deinzendorf. Maria Immaculata, 1745 - Rokoko
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2020-06-28 16:26:33
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'47"N - 15°55'17"O
  • Im nördlichen Ortsteil des 120-Seelen-Dorfes Deinzendorf (GM Zellerndorf, HL) steht vor der Brücke über den Pulkau-Bach diese etwa 2,5m hohe spätbarocke Figur der Hl.Maria Immaculata aus Zogelsdorfer Sandstein. Sie ruht in 235m SH im Ortsried auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem sich quaderförmiger Sockelstein befindet. Am Sockel ein rechteckiger Figurensockel auf dem die Figur der Hl.Maria Immaculata sich befindet. Maria steht auf der Weltkugel um die sich die Schlange, als Symbol des Bösen, windet. Maria steht mit einem Fuss auf der Mondsichel, ein apokalyptisches Symbol, und auch auf der Schlange die sie zertritt. Maria steht betend mit gefalteten Händen und hat einem Sternenkranz mit zwölf Sternen an ihrem Hinterhaupt. Diese Darstellung stammt aus der geheimen Offenbarung des Johannes: "ein Weib, von der Sonne umkleidet, den Mond zu ihren Füssen und um ihr Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. Sie wird der Schlange den Kopf zertreten, die Schlange aber wird ihrer Ferse nachstellen". Die Figur stand schon immer an dieser Stelle, allerdings verlief die alte Hauptstrasse des Dorfes rechts direkt an ihrer Seite vorbei - direkt links stand die alte Holzbrücke über die Pulkau. Stifter dieser schön gearbeiteten Statue war Leopold Christoph Graf von Schallenberg, Herr auf Schloss Rosenau und Gut Deinzendorf - übrigens ein Verwandter unseres österr. Aussenministers Schallenberg. Standort: GPS 48.696627 - 15.921588 Denkmalschutz OID 22485 nach § 2a
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BH Hollabrunn Deinzendorf Kirche
BH Hollabrunn Deinzendorf Kirche
  • Author: Sonnenuhren Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2019-10-26 11:35:22
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'41"N - 15°57'15"O
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2051 Deinzendorf Kirche
2051 Deinzendorf Kirche
  • Author: Sonnenuhren Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2019-10-26 11:35:30
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'41"N - 15°57'15"O
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Deinzendorf. Breitpfeiler, 1845 - Biedermeier
Deinzendorf. Breitpfeiler, 1845 - Biedermeier
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2020-01-12 13:11:36
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'47"N - 15°55'4"O
  • Am westlichen Ortsende des 190-Seelen-Dorfes Deinzendprf (GM Zellerndorf, HL) steht an der Gemeindegrenze am Steinberg und an der Pulkautal Strasse (B 45) dieser etwa 4,2m hohe gemauerte Bildstock. Er ruht in 253m SH im alten Ried "Steinberz" auf einem breiten rechteckigen Grundfundament auf dem ein aus Natursteinen gemauerter breiter Sockel sich befindet. Darauf der gemauerte Bildstock der an der Vorderseite eine grosse und tiefe Rundbogennische zeigt. An der Rückwand der Nische ist ein kleiner hölzerner Retabel-Altar moniert in der innerhalb eine betende polychrome Strahlenkranz-Madonna zu sehen ist. Davor reichlich Blumenschmuck. Geschützt wird die Nische durch ein dichtes eisernes Gitter. Neben dem Bildstockaufbau am Sockel ist ein steinerner Altar zu sehen der für christliche Aktivitäten - wie Umzüge, Bittgänge, zusätzlichen Blumenschmuck, etc. - genutzt wird. Alle anderen drei Seiten des Bildstockes sind glatt abgemauert. Über Bildstock und Nische ist ein flacher Giebel zu sehen. Geschützt wird der Bildstock durch ein ziegelgedecktes Satteldach mit einer hölzernen Blende davor. Vor dem Altarplatz rechts noch zwei hölzerne Steher. Am First ein einfaches Eisenkreuz. Bei Umzügen ist der Bildstock ein fixer Anlaufspunkt. Der Bildstock ist laut Pfarrchronik und alten Landkarten bis in das Biedermeier an dieser Stelle zurück verfolgbar. Ob der Bildstock so immer ausgesehen hat ist nicht bekannt und daher fraglich. Er wurde zuletzt 2016 restauriert. Standort: GPS 48.696265 - 15.915326 kein Denkmalschutz
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Deinzendorf. Hl.Florian, um 1860 - Historismus
Deinzendorf. Hl.Florian, um 1860 - Historismus
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2019-06-01 17:19:01
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'41"N - 15°55'25"O
  • An der östlichen Ortsausfahrt des 120-Seelen-Dorfes Deinzendorf (GM Zellerndorf) steht an der Pulkautal Strasse (B 45), in einer kleinen Grünfläche vor dem spätbarocken Pfarrhof, diese etwa 3,2m hohe neobarocke Statue aus Sandstein. Sie ruht in 240m SH im alten Ried "Junge Bergen" auf einem quadratischen Grundfundament auf dem sich ein nach oben hin gewölbter Sockelstein befindet. Darauf ein kurze leichtgeschwungener Sockel mit einem breiten Sims oberhalb, davor noch ein muschelförmiges Ornament. Am kleinen Sockel ein quaderförmiges Postament das in Form eines brennenden Hauses erstellt wurde. Aus seinen Türen und Fenstern schlagen Flammen. Oberhalb noch eine angeheftete abgewitterte Wappenkartusche. Am grossen Postament ein Figurensockel auf dem eine moderne Darstellung des Hl.Florian befindet. Er ist nicht wie üblich mit seinen christlichen (römischen) Attributen ausgestattet sondern in Uniform eines kaiserlichen Pioniers, einem Feuerwerker. Er hält in seiner linken Hand eine eingerollte Fahne und in seiner rechten Hand hält er eine Wasserbutte aus der er Wasser auf das unter ihm lodernde Feuer giesst. Am Haupt trägt er ein altes Militär-Käppi. Florian ist der Patron der Feuerwehr und sollte die Ortschaften vor Feuer schützen. Standort: GPS 48.694790 - 15.923925 Denkmalschutz OID 22475 nach § 2a
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  • Author: Markus Hill Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2019-06-01 16:12:49
  • Geographical coordinates of the taken: 48°42'4"N - 15°57'4"O
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Deinzendorf. Gnadenstuhl, 1884 - Neubarock
Deinzendorf. Gnadenstuhl, 1884 - Neubarock
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2021-03-06 10:08:58
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'52"N - 15°55'13"O
  • Am nördlichen Ortsrand des 180-Seelen-Dorfes Deinzendorf (GM Zellerndorf, HL) steht an der Landesstrasse 1060 nach Schrattenthal diese etwa 4,7m hohe historistische Figurensäule aus Grossreipersdorfer Sandstein. Sie wird örtlich "Pracht-Marter" genannt. Sie ruht in 239m SH im Ried "Alte Bergen" am Fusse des Mitterberges auf einem gestuften rechteckigen Grundfundament auf dem ein rechteckiger Fussblock aufliegt, der nach obenhin sich verjüngt. Darauf ein quaderförmiges Postament an dessen Vorderseite eine seichte viereckige mit Hohlkehle gerahmte Kartusche zu sehen ist in der eine helle Marmortafel montiert ist. Sie zeigt folgenden Text: "Andenken an die 1. Säkularfeier der Pfarre am 8.Juni 1884. Gewidmet von Gemeindegliedern. Errichtet am 31.Mai 1885". Die anderen drei Postamentseiten sind ohne Informationen. Am Postament eine vorkragende Deckplatte die unterhalb mehrfach gestuft ist. Auf der Deckplatte ein rechteckiger Säulensockel auf dem eine sich nach obenhin verjüngende toskanische Säule befindet. Sie hat unterhalb einen Basal- und oberhalb einen Halsring. Auf der Säule ein Kompositkapitell mit Diagonalvoluten die durch Blattgirlanden verbunden sind. Dazwischen geflügelte Engelsköpfe. Am Kapitell ein Wolkenpostament auf dem sich die Figurengruppe einer Hl.Dreifaltigkeit befindet vom Typus Sonntagsberg. Sie zeigt Gottvater mit Tiara am Haupt der einen toten Sohn Jesus Christus am Kreuz mit beiden Händen hält. Zu ihren Füssen der Hl.Geist in Form einer Taube mit ausgebreiteten Flügeln. Anlass der Errichtung war, nach dem TVZ, das 100 Jahr-Jubiläum für die Schaffung der eigenen Pfarre Deinzendorf im Jahre 1784. Damals wurde die Pfarre von der Mutterpfarre Zellerndorf getrennt. Geschaffen wurde die Säule von Johann Pracht aus Grossreipersdorf der dort einen Sand- und Granitsteinbruch betrieb. Standort: GPS 48.698053 - 15.920459 kein Denkmalschutz
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Platt. Hl.Johannes Nepomuk, 1725 - Rokoko
Platt. Hl.Johannes Nepomuk, 1725 - Rokoko
  • Author: alexander.szep Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2020-09-02 11:16:34
  • Geographical coordinates of the taken: 48°40'29"N - 15°57'36"O
  • Nördlich des 450-Seelen-Winzerortes Platt (GM Zellerndor, HL) steht an der Landesstrasse 1065 nach Zellerndorf, an dessen nördlicher Ortseinfahrt, diese künstlerisch hervorragend ausgeführte etwa 3,2m hohe barocke Statue des Hl.Nepomuk aus Zogelsdorfer Sandstein, eine Eggenburger Steinmetzarbeit. Er ruht in 240m SH im Ried "Hinterlandäcker" steht auf einem mächtigen "dreieckigen(!)" mehrstufigen Sockel auf dem sich ein dreieckiges konkav geschwungenes Postament mit einer genuteten Kartusche an der Vorderseite befindet. An der Vorderseite des Postament ist ein Hochrelief angeheftet mit einem Wappen mit Grafenkrone, die des Stifters der Statue den Reichsgrafen Ludwig Joseph von Hartig. Die beiden restlichen Postamentseiten haben aufgeputzte Kartuschen. An der rechten Postamentseite sind Renovierungsdaten eingraviert: 1839 und 1856. Die linke Postamentkartusche ist leer. Am Postament eine dreieckige mehrfach gestufte und gekehlte Basalplatte mit einem abschliessenden Traufsims. Auf ihr ein flacher dreieckiger Figurensockel auf dem die Figur des Hl.Nepomuks befindet. Nepomuk ist mit allen seinen kirchlichen Attributen ausgestattet: er trägt unterhalb einen bodenlangen Talar, darüber einen reich verzierten Chorrock. Über seine Schultern hat er eine Mozetta gebunden, ein halblanges Pelzcape eines Generalvikars. Um den Hals trägt er ein Pektorale - ein Metallkreuz. Am Haupt trägt er eine Birett, eine schirmlose Kappe des Klerus. In seinem rechten Arm hält er ein Kruzifix das er andächtig betrachtet, in seiner linken Hand hält er seinen Märtyrer-Palmzweig. Ursprünglich stand die Statue ausserhalb, an der einer alten Weggabelung nahe dem Sulz-Bach, etwa 300m nordöstlich von seinem heutigen Standort, zwischen zwei Linden. Geschützt wurde er damals durch einen geschwungenen Blechbaldachin den es heute nicht mehr gibt. Graf Hartig kam durch Heirat mit Gräfin Maria Theresia Esther Putz von Adlersthurm aus Schrattenthal, in den Besitz der Herrschaften von Schrattenthal und Platt. Der Graf liess zur Geburt seines Sohnes Adam Franz (1724) diese Statue errichten. Graf Hartig war Diplomat, kaiserlicher Rat und Gouverneur von Böhmen. Nepomuk wurde zuletzt im August 2020 durch den bekannten Restaurator Manfred Bölderl, aus Guntersdorf, optimal restauriert. Das Leben des Hl.Nepomuk ist im folgenden Album "Heilige" ausführlich beschrieben. Dieser Nepomuk ist etwa 300 Jahre alt. Standort 2000: GPS 48.675015 - 15.959706 Standort 1725: GPS 48.677253 - 15.960959 Denkmalschutz OID 1489 nach § 2a
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Deinzendorf. Maria-Dreieichen-Pieta, 1832 - Biedermeier
Deinzendorf. Maria-Dreieichen-Pieta, 1832 - Biedermeier
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  • Date of photography: 2019-06-03 07:52:12
  • Geographical coordinates of the taken: 48°41'31"N - 15°55'44"O
  • Südöstlich in den Weinberger des 190-Seelendorfes Deinzendorf (GM Zellerndorf) steht nahe einer Feldweggabelung diese etwa 4,6m hohe klassizistische Figurensäule aus Zogelsdorfer Sandstein. Sie ruht in 273m SH im Ried "Junge Bergen" auf einem rechteckigen Grundfundament auf dem ein kurzer Sockelstein aufliegt. Darauf ein quaderförmiges Postament das an der Vorderseite eine viereckige genutete Kartusche mit eingezogenen Ecken zeigt. In der Kartusche eine an der Wetterseite fast gänzlich abgewitterte siebenzeilige Inschrift die wie folgt fragmentweise wiedergegeben wird: "DIESE PESTSEILN HAT ...UND KATHARINA ... SEUCHE SO ANO 1832 WITMETE GESTIFTET". Da es zu dieser Zeit schon über 100 Jahre keine Pest mehr im Lande gab, wird wohl als Seuche die Cholera von 1832 gemeint worden sein. Die beiden seitlichen Seiten haben nur genutete Zier-Kartuschen ohne Inhalte. Am Postament eine weit vorkragende starke Deckplatte die unterhalb gewulstet und getreppt ist. Auf der Deckplatte ein quadratischer Säulensockel auf der eine sich nach obenhin leicht verjüngende toskanische Säule sich erhebt. Sie hat unterhalb einen Basalring und oberhalb einen tragenden gestuften Halsring (Echinus). Auf der Säule ein gestufter Figurensockel (Abakus) auf dem sich die Figurengruppe einer Pieta von Maria Dreieichen befindet. Der Stifter muss noch entziffert werden, der Stiftungsgrund ist der Dank an Maria für die Erlöschung der Cholera in diesem Gebiet. Als üblicher Wegweiser zum Marienheiligtum Maria Dreieichen kann sie kaum angesehen werden das sie in mitten von Weinbergen und gut 300m vom Pilgerweg entfernt steht. Standort: GPS 48.691870 - 15.928119 kein Denkmalschutz
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Pillersdorf. Gottvater-Pieta, 1735 - Rokoko
Pillersdorf. Gottvater-Pieta, 1735 - Rokoko
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  • Date of photography: 2019-08-24 07:39:21
  • Geographical coordinates of the taken: 48°42'49"N - 15°56'3"O
  • Im südwestlichen Ortsteil des 90-Seelen-Dorfes Pillersdorf (GM Zellerndorf) steht an der örtlichen Hauptstrasse, der L 1065, nach Zellerndorf diese seltene etwa 4m hohe Dreifaltigkeitssäule vom Typus "Gottvater-Pieta" aus Sandstein. Sie ruht in 301m SH im Ortsried auf einem neu errichteten Grundfundament auf dem ein rechteckiger Sockelfuss aufliegt. Darauf ein würfelförmiges Postament ohne jede Informationen. Am Postamentein eine einfache vorkragende Deckplatte auf der ein Säulenfuss aufliegt. Darauf eine einfache bombierte sich nach obenhin verjüngende toskanische Säule mit einen gestuften Basalring unterhalb und einem gestuften Halsring oberhalb. Darunter noch ein Zwischenring. Auf der Säule ein gestufter Abakus an dem ein Allianzwappen mit Grafenkrone darüber angeheftet ist. Am Abakus (Figurensockel) ein kleines Wolkenpostament auf der sich die Figurengruppe der Hl.Dreifaltigkeit, vom Typus Gottvater-Pieta, befindet. Sie zeigt Gottvater der seinen toten Sohn Jesus Christus in seinen Armen hält. Über Gottvater ein goldfarbener metallener Heiliger Geist. Dahinter eine Strahlen-Gloriole die leider heute nur noch halb vorhanden ist. Ursprünglich stand die Säule zentral am Anger der Ortschaft. Stifter dieser Dreifaltigkeitssäule war Ludwig Reichsgraf von Hartig, Herr im benachbarten Schloss Schrattenthal. Geschaffen hat die Säule wahrscheinlich der Eggenburger Steinmetzmeister Jakob Seer. Standort: GPS 48.717995 - 15.925584 Denkmalschutz OID 1482 nach § 2a
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  • Author: Markus Hill Follow on flickr foto flickr
  • Date of photography: 2019-06-01 16:20:13
  • Geographical coordinates of the taken: 48°42'5"N - 15°57'11"O
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